Zum Inhalt springen
for body and mindmit natürlichem CBD-Anteil
Hanfsnacks und Öle
MIT LIEBE UND HANDGEMACHT - MIT EIGENER PRODUKTION IN MÜNCHEN - KOSTENLOSER VERSAND INNERHALB DEUTSCHLANDS AB 100 EURO BESTELLWERT - MIT LIEBE UND HANDGEMACHT - MIT EIGENER PRODUKTION IN MÜNCHEN - KOSTENLOSER VERSAND INNERHALB DEUTSCHLANDS AB 100 EURO BESTELLWERT

Massage für Hunde – Rücken und Seele entspannen (+Tipps vom Hundephysio)

Massage für Hunde - Rücken und Seele entspannen (+Tipps vom Hundephysio)

Lässt du dich auch gerne bei einer Massage verwöhnen? Dann kennst du dieses Gefühl: Verspannungen lösen sich, der Kopf wird ruhig und für einen Moment ist alles einfach leicht. Genau das brauchen wir manchmal – und unsere Hunde übrigens auch.

Denn Massagen wirken nicht nur bei uns Menschen Wunder. Auch unsere Vierbeiner profitieren enorm davon: Sie entspannen sich, Verspannungen lösen sich und das allgemeine Wohlbefinden steigt spürbar.

Du möchtest auch deinem Hund genau dieses Gefühl schenken? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag erfährst du, wann eine Massage sinnvoll ist, wie du Verspannungen erkennst und wie du deinem Hund eine richtig gute Massage gibst.

Woher wir dieses Wissen haben? Wir haben mit Martina Flocken von Doggy Fitness gesprochen. Sie hat mit uns ihr Know How aus ihrer langjährigen Erfahrung als Hundephysiotherapeutin geteilt. Alle Infos und wertvollen Tipps in diesem Beitrag kommen also direkt von der Expertin für Hundegesundheit. Also, starten wir gleich rein!

Massage für Hunde – Wann ist sie sinnvoll?

Eine Massage kann für Hunde in jeder Lebensphase sinnvoll sein – vom jungen, gesunden Hund bis hin zum Senior mit Beschwerden. Sie wirkt nicht nur vorbeugend, sondern kann auch gezielt bei Problemen unterstützen, zum Beispiel im Bewegungsapparat.

“Gelenk- und Rückenerkrankungen bringen im Verlaufe der Zeit Verspannungen durch Schon- und Fehlhaltungen mit sich und hier kann man auch schon ansetzen, bevor der Hund sichtbare Schmerzanzeichen zeigt.”, so Hundephysiotherapeutin Martina Flocken. Gerade bei bestehenden Schmerzen kann die Massage ein wichtiger Baustein im Schmerzmanagement sein. “Eigentlich empfehle ich Massagen für jeden Hund. In der Regel lassen sich die meisten Hunde auch sehr gut darauf ein, wenn sie einmal wissen, was da passiert. Denn natürlich ist eine Massage eine ganz andere Berührung als einfach nur zu Streicheln. Also deutlich intensiver.”

Was sind Anzeichen dafür, dass der Hund verspannt ist? 

Leider können Hunde uns nicht sagen, wenn etwas nicht stimmt oder die Hunde sogar Schmerzen haben. Aber sie zeigen es! Kurz gesagt: Wenn dein Hund sich “anders” verhält als sonst, schau mal etwas genauer hin. 

Welche Signale oft ein Hinweis für Verspannungen oder Schmerzen sein könnten, hat uns Martina gesagt: 

  • vermehrtes Ruhebedürfnis
  • nachlassende Bewegungsfreude oder Zurückfallen lassen beim Spaziergang
  • Vermeiden von Bewegungen oder Schwierigkeiten bei Bewegungen wie Treppensteigen, Hinsetzen, Hinlegen, Aufstehen, ins Auto steigen, Beinchen heben
  • staksiger oder steifer Gang
  • intermittierende oder dauerhafte Lahmheit
  • Pfotenschleifen
  • Unruhe und Rastlosigkeit und häufiges Wechseln der Liegeposition
  • Beknabbern von Gelenken
  • Erwärmungen am Rücken oder Gelenken 
  • Berührungsempfindlichkeit
  • schwächer werdende Muskulatur
  • Verspannungen und Verhärtungen an der Muskulatur 
  • schuppiges, glanzloses, struppiges oder fettiges Fell
  • veränderter Geruch
  • veränderter Gesichtsausdruck wie Ränder unter den Augen in Form von Vertiefungen, Stressgesicht oder angestrengter Gesichtsausdruck 
  • häufiges Hecheln, Schmatzen oder Gähnen
  • verändertes Sozialverhalten gegenüber Menschen oder Artgenossen

Welche positiven Effekte hat eine Massage für Hunde?

Massagen sind also nicht nur Wellness, sie haben echte Wirkung! Neben der stärkeren Bindung zwischen dir und deinem Hund profitieren Körper und Psyche gleichermaßen:

“Im Prinzip profitiert der gesamte Hundekörper von der Massage. Die Durchblutung der Muskulatur und die Temperatur im Gewebe wird gesteigert. Schmerzstoffe werden abtransportiert. Verspannungen werden sanft gelockert und Schmerzen werden gelindert. Übrigens nicht nur in der Muskulatur, sondern auch in den Gelenken. Zudem werden die Nerven stimuliert. Die Massage hat auch Wirkung auf Stoffwechsel und Kreislauf deines Hundes. Atmung, Herzschlag, Verdauung werden beeinflusst. Dein Hund entspannt körperlich und seelisch. So entspannt bewegt er sich auch im Alltag ausgeglichener. Wo wir beim nächsten Punkt wären: Die Massage wirkt auch auf die Psyche entspannend und kann unsicheren und ängstlichen Hunden sehr helfen, etwas runterzufahren und mehr in sich zu ruhen.”, so Martina.

Massage für Hunde – Schritt-für Schritt zu mehr Entspannung

Aber wie sieht nun die perfekte Massage für Hunde aus? Grundsätzlich kann jeder Halter klassische Massagegriffe bei seinem Hund selbst durchführen. Idealerweise holt man sich vorher eine kleine Einweisung beim Physiotherapeuten. Martina Flocken vermittelt in ihrem Online-Massagekurs „Entspannt & Glücklich“ praxisnah und gut verständlich, wie Hundehalter ihren Hund mit den richtigen Massagegriffen unterstützen können. Alle Anleitungen sind so aufgebaut, dass die einzelnen Griffe leicht verständlich erlernt werden und sicher am Hund angewendet werden können. Wenn du dir also unsicher bist und du nichts falsch machen möchtest, können wir dir ihr Angebot nur wärmstens empfehlen.

1. Sorge für das richtige Setting – individuell abgestimmt auf den Hund

Eine gute Massage beginnt schon mit der richtigen Umgebung. Schaffe eine ruhige, entspannte Atmosphäre und nimm dir bewusst Zeit für deinen Hund. Dabei ist es wichtig, dass du auch auf seine individuellen Bedürfnisse eingehst.

Wie wichtig das ist, zeigt eine Erfahrung aus Martinas Berufsalltag: “Ich habe in meiner Praxis sehr viele Tierschutzhunde behandelt, unter anderem auch eine Podenco Hündin. Diese Hündin wurde zuvor von zwei Therapeuten abgelehnt, weil es hieß, sie sei „nicht behandelbar“. Für sie war es wichtig, dass sie bei der Behandlung und auch bei der Massage stehen bleiben durfte. Dies war in einer ungewohnten Umgebung für sie die entspannteste Haltung. Das habe ich respektiert. Sie hat die Massagen unglaublich genossen, die Augen geschlossen und ist jedes Mal förmlich im Stehen eingeschlafen. Hier die individuellen Bedürfnisse des Hundes und auch seine Grenzen zu respektieren ist so wichtig. Auch wenn wir „im Lehrbuch“ unterrichtet bekommen, dass der Hund bestenfalls auf der Seite liegt, so sieht die Realität doch oftmals anders aus. Hier anzunehmen, worauf der Hund sich einlassen kann, halte ich für den besten Weg. So kann er die Massage entspannt genießen. Das möchte ich auch Hundehaltern mit auf den Weg geben. Bei der Massage das anzunehmen, was der Hund bereit ist zu geben. Und wenn er bei der Massage gern sitzen mag und die Massage in vollen Zügen genießt, so ist dies auch in Ordnung.”

2. Finde heraus welche Bereiche besonders verspannt sind

Bevor du loslegst, verschaffe dir einen Überblick. Taste die Muskulatur sanft ab und achte auf Unterschiede. “Hier sollte man immer beidseitig vorgehen, um Unterschiede in den Körperseiten und bei den Läufen wahrzunehmen.”, so Hundephysio Martina. “Man kann hier dann auch Erwärmungen und Schwellungen wahrnehmen, genauso wie unterschiedlich stark ausgeprägte oder verhärtete Muskulatur. Das braucht ein wenig Übung. Mir hilft es immer sehr, dabei die Augen zu schließen und mit der Wahrnehmung ganz bei meinen Händen zu sein und mich voll und ganz darauf zu konzentrieren, was die Finger erspüren und „sehen“.”

Wie fühlt sich verspannte Muskulatur bei Hunden überhaupt an? 

Wenn es dir noch an der nötigen Übung und Erfahrung fehlt, hat Martina einen Tipp: “Man legt seinen Unterarm locker und entspannt auf dem Tisch ab. Dann hebt man seine Hand hoch. Wenn man nun die Muskulatur des Unterarms fühlt, bekommt man einen Eindruck, wie sich verspannte Muskulatur anfühlt. So kann man auch den Druck der einzelnen Griffe prüfen, wenn man unsicher ist, wie viel Druck bei der Massage richtig ist. Natürlich muss man dabei immer berücksichtigen, was der Hund individuell als angenehm empfindet.”

3. Wende die richtigen Griffe richtig an

Jetzt geht’s an die Praxis. Typische Massagegriffe sind 

  • Streichungen
  • Zirkelungen
  • Knetungen
  • Rollungen 
  • Schüttelungen 

Sie wirken unterschiedlich tief und erfüllen verschiedene Zwecke. 

“Es ist wichtig, die Massagegriffe sanft und langsam durchzuführen. Es kommt bei der Massage nicht darauf an, möglichst intensiv zu arbeiten. Dies ist dann eher unangenehm für unsere Hunde. Und es gilt, sich immer wieder daran zu erinnern, Tempo rauszunehmen. Entspannend auf den Körper und auch auf die Seele wirkt eine Massage nur, wenn die Griffe langsam angewendet werden.”, sagt Martina.

Massage beim Hund – Wie oft sollte man sie durchführen?

Für einen spürbaren therapeutischen Effekt – zum Beispiel bei älteren Hunden oder Beschwerden – empfiehlt Martina mindestens eine Massage pro Woche. “Sind die Abstände länger, haben wir natürlich immer noch einen wunderbaren Wohlfühlmoment, der auch nachwirkt, aber die intensive Wirkung, die wir uns bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und stärkere Verspannungen zu Nutze machen, ist dann nicht mehr so gegeben.”

Für gesunde Hunde gilt: Alle zwei Tage sind völlig problemlos möglich.

Wann sollte man auf eine Massage beim Hund lieber verzichten?

So hilfreich Massagen in vielen Fällen sind, es gibt auch Situationen, in denen du lieber darauf verzichten solltest. In manchen Fällen sind Massagen laut Martina tabu – und zwar bei

  • Entzündungen
  • Trächtigkeit
  • Tumoren 
  • Fieber
  • Herzerkrankungen
  • Infektionserkrankungen
  • frischen Verletzungen und 
  • Blutungsneigungen.
Fazit

Massage beim Hund – Entspannung für Körper & Seele!

Massagen sind eine der einfachsten Möglichkeiten, deinem Hund etwas richtig Gutes zu tun. Sie lösen Verspannungen, fördern die Durchblutung und stärken ganz nebenbei eure Bindung. Gerade aktive oder ältere Hunde profitieren enorm davon.

Das Wichtigste: Nimm dir Zeit und achte auf die Signale deines Hundes. Dann wird aus ein paar Handgriffen schnell ein echtes Wohlfühlritual. Wenn du tiefer in das Thema Hundegesundheit einsteigen möchtest, findest du bei Hundephysiotherapeutin Martina Flocken von Doggy Fitness viele weiterführende Informationen. Vielen Dank Martina für deine tollen Tipps und dein Wissen für diesen Beitrag. Hoffentlich dürfen sich viele Hunde bald über regelmäßige wohltuende Massageeinheiten freuen.

Tolle Ergänzung: Die CBD-Produkte von nacani

Wer darüber hinaus noch für zusätzlich Entspannung sorgen möchte, kann die CBD-Produkte von nacani einsetzen. Sie wirken von innen heraus und sorgen für mehr Balance im Körper deines Hundes. CBD wirkt wie eine Art Körperpolizei, die wichtige Prozesse im Körper auf natürliche Art und Weise reguliert und sich dadurch positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Neugierig geworden? Dann schau in unserem Onlineshop vorbei oder folge uns auf Instagram!

Nacani News &
🎁 5% Rabatt 🙌🏻😊

Jetzt kostenlos Newsletter abonnieren!
Infos zu unseren Produkten, exklusiven Aktionen & vieles mehr :)

Nacani Popup Newsletter
Nacani Popup Newsletter

Hallo und Willkommen

Als kleines Dankeschön erhältst du 5% auf deine nächste Bestellung!

Wenn dir unser Newsletter gefällt oder du Verbesserungsvorschläge hast, schreibe uns gern eine Nachricht über Instagram @nacani.cbd4animals.
Du kannst dein Abo aber auch jederzeit kostenlos kündigen.
Viel Spaß beim Shoppen!

nacani - verändere das Leben deines Tieres :)

Jetzt einkaufen